Vortrag zu Schizophrenie in Theorie und Praxis

Nilüfer Türkmen und Pia Kubina haben gemeinsam ein Konzept ausgearbeitet, in dem sie die Erkrankung Schizophrenie in Theorie und Praxis darstellen und dahingehend Aufklärungsarbeit an Bildungseinrichtungen bieten möchten. Mit einer einleitenden Lesung von Türkmen aus ihrem autobiografischen Roman „Als Mama mit der Lampe sprach“ beginnt die Einführung des Vortrages. Türkmen erzählt hierbei aus Teilen ihrer Lebensgeschichte, die als Angehörige mit ihrer an Schizophrenie erkrankten Mutter mehrere Jahre zusammen lebte. Kubina hat selbst in der Pflege als examinierte Krankenpflegerin gearbeitet und ist beruflich, sowie im privaten Umfeld in Berührung mit der Erkrankung gekommen. Unterstützend zur Theorie werden Videos und Auszüge aus Briefen von Türkmens Mutter zum Verständnis der Erkrankung gezeigt. In Form einer anschließenden Diskussionsrunde werden gemeinsam Möglichkeiten zum Umgang mit schizophrenen Menschen erarbeitet, welches ein Hauptanliegen der beiden Referentinnen ist. Türkmen und Kubina möchten zukünftig mit ihren Vorträgen noch mehr Menschen erreichen, um die Diskussion über Schizophrenie anzuregen und die Erkrankung zu enttabuisieren.

„Eine junge Dame, mit einer sehr großen, ergreifenden Geschichte. Sehr authentisches, sympathisches Auftreten mit sehr tiefen, mitfühlenden Einblicken aus ihrem Leben.“

 

Auch online möglich

Vortag, Lesung und Fragen

Eine Lesung mit Vortrag und einer anschließenden Austausch- und Fragerunde dauert circa 2 Std.

 

Der Preis wird nach Absprache festgelegt.

Lesung

Ich lese aus meinem Buch vor, anschließend ist Raum für Austausch und Fragen da (Dauer ca. 1,5 h).

 

Der Preis wird nach Absprache festgelegt.

Auch online möglich

 
Pia und Nilüfer bei einem Vortrag
Nilüfer bei einer Lesung von "Als Mama mit der Lampe sprach"
Pia und Nilüfer bei einem Vortrag
Pia und Nilüfer bei einem Vortrag
Pia und Nilüfer bei einem Vortrag
Nilüfer_Lesung_Als_Mama_mit_der_Lampe_sprach

Bewertungen

4. Mai 2021

Matthias Ambacher

Eine sehr bewegende Geschichte und mit viel Liebe geschrieben. Damit hast du vielen Menschen mit einer Schizophrenie und ihren Angehörigen unglaublich viel Mut gemacht. Ich kann es nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es holt eine Erkrankung aus der Tabuzone, was dringend nötig ist.

Ja ich würde Sie empfehlen

18. März 2021

Tanja Pape

Es ist beeindruckend, wie sehr du deiner Geschichte und der Erkrankung deiner Mutter auf den Grund gegangen bist und keine Anstrengung gescheut hast, dich deiner Vergangenheit zu stellen. Trotzdem du dich als Kind oft allein und unverstanden gefühlt haben musst, weiß ich doch um die Liebe, die dich und deine Mutter verbunden hat und immer noch verbindet. Im Heimalltag habe ich selten Eltern/ Mütter erlebt, die sich so wahrhaftig mit ihrem Kind verbunden gefühlt haben. Soweit es die Krankheit zuließ, hat deine Mutter sich immer für dich verantwortlich gefühlt. Ich wünschte mir mehrere solcher liebevollen Eltern. Ich wünschte mir dass eure Geschichte auf viele andere Menschen, die ein ähnliches Schicksal teilen, abfärbt.

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18. März 2021

Tanja Pape

Wie schön, trotz der Tragik auch über manches zum Schmunzeln gebracht worden zu sein. Danke! Danke, dass du uns an deiner Geschichte teilhaben lässt und diese grausame Erkrankung enttabuisiert wird. Auf dass sie vielen Menschen Mut macht!

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